Viele verwechseln tiefes Atmen mit viel Luft holen. Entscheidend ist, wie dein Körper CO₂ toleriert, denn dieses Gas signalisiert, Sauerstoff tatsächlich in die Zellen abzugeben. Nasenatmung, dosierte Ausatmung und kurze, sichere Atempausen trainieren diese Fähigkeit und vertreiben Benommenheit. Setze dich aufrecht, atme ruhig durch die Nase, verlängere sanft die Ausatmung und beobachte, wie Klarheit zurückkehrt. Bleibe dabei entspannt, ohne Pressen oder Kampf. Wenn Schwindel auftaucht, pausiere, reguliere, und starte behutsamer neu, damit dein Nervensystem Vertrauen aufbaut.
Dein Nervensystem balanciert zwischen Aktivierung und Ruhe. Mit Atemrhythmus steuerst du dieses Zusammenspiel: etwas längere Einatmungen heben Energie, verlängerte Ausatmungen beruhigen. Für das Nachmittagstief hilft ein ausgewogenes Verhältnis, das Fokus ohne Nervosität erzeugt. Achte auf eine weiche, geräuschlose Nasenatmung, lasse Schultern sinken und beobachte, wie die Herzfrequenzvariabilität günstiger reagiert. So findest du diese angenehme, präsente Mitte, in der Aufgaben leichter wirken und Reizüberflutung abnimmt. Übe regelmäßig, notiere Unterschiede und passe die Länge der Atemphasen deiner Tagesform an.
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